Die Krise der psychischen Gesundheit von Heranwachsenden
Von Dr. med. Esther Strittmatter und Prof. Dr. Eva Möhler
Kinder und Jugendliche wachsen in einer Zeit von Polykrisen, existentiellen Erschütterungen und strukturellen Unsicherheiten auf. Sie sind von den Folgen der Krisen besonders betroffen und ihre Bedürfnisse wurden von der Gesellschaft unzureichend berücksichtigt und geschützt (Deutscher Ethikrat, 2022; El-Mafaalani, Kurtenbach & Strohmeier, 2025; WHO, 2024). Längsschnittstudien zeigen, dass sich die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sich in Deutschland verschlechtert hat. Aktuell bestehen v.a. Sorgen aufgrund von Kriegen, dem Klimawandel und wirtschaftlichen Krisen (Kaman et al., 2025). Auch das Schulbarometer 2026 weist auf eine Zunahme der psychischen Belastungen bei Schülerinnen und Schülern hin. Kinder in Armut und Kinder mit psychischen Belastungen in der Familie sind als Risikogruppen von den Krisen besonders betroffen.
Bild: Shutterstock/Bricolage
Die „Lancet Psychiatry Commission on Youth Mental Health“ bringt diese globale Krise der psychischen Gesundheit von Heranwachsenden mit den gesellschaftlichen, ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen, politischen und technologischen Veränderungen in Verbindung (McGorry et al., 2024). Hierbei geraten v.a. die negativen Auswirkungen der Nutzung sozialer Medien in den Fokus (Leopoldina et al., 2025).
Soziale Medien und psychische Gesundheit
Digitale Medien sind integraler Bestandteil des Lebens von Heranwachsenden. Sie bereichern das Leben vielfältig, u.a. durch barrierefreien Zugang, Informationsgewinn, Horizonterweiterung, Vernetzung und soziale Unterstützung.
Jedoch zeigen metanalytische Befunde auch Zusammenhänge zwischen problematischer und suchtartiger digitaler Mediennutzung und Gefährdungen der psychischen Gesundheit u.a. durch Angst, Depression, Körperunzufriedenheit, verminderten Selbstwert, Aufmerksamkeitsstörungen, gesundheitsschädliches Verhalten, Missbrauch im digitalen Raum. (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), 2022; Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht), 2025). Die Zusammenhänge sind komplex, zum Teil bidirektional und stehen häufig in Zusammenhang mit weiteren Risikofaktoren (Kamp-Becker & Poustka, 2025).
Anstieg von Diagnosen und Selbst-Identifikation
In den letzten Jahren hat die Häufigkeit von professionell gestellten Diagnosen (im Bereich ADHS, Autismus-Spektrums-Störungen, Geschlechtsdysphorie) multifaktoriell bedingt zugenommen. Zusätzlich sind auch Selbst-Diagnosen im „Neurodiversitäts-Spektrum“ angestiegen. Dies zeigt, dass die ressourcenorientierte Perspektive und das Einsetzen für Respekt, gesellschaftliche Teilhabe, Artikulation der eigenen Interessen und gegen Diskriminierung für viele Menschen eine positive Identifikation ermöglicht. Verschiedene Spezialambulanzen (u.a. zu den Themen Autismus, ADHS und Trans) verzeichnen hohe Inanspruchnahme und lange Wartezeiten. Wird die gewünschte Diagnose nicht bestätigt und die anvisierte Behandlung nicht indiziert, ist dies oft mit starker Enttäuschung vergesellschaftet.
Soziale Medien, Concept Creep und Looping-Effekt
Psychische Erkrankungen sind im gesellschaftlichen Diskurs und in den sozialen Medien sehr präsent und ermöglichen eine verstärkte Sichtbarkeit, Enttabuisierung und Empowerment. Gleichzeitig erscheint vielfach die Grenze zwischen behandlungsbedürftiger psychischer Störung und neurodivergenter Identität unscharf. Auch die Unterscheidung von Fakten, Erfahrungen, Meinungen und Falschinformation ist erschwert. Was von wem als pathologischer Zustand verstanden wird, unterliegt dabei sozialen Aushandlungsprozessen. Looping-Effekte (Hacking, 2006) tragen zu einer Ausweitung psychiatrischer Diagnosen („concept creep“) (Speerforck, Jürgensen, Göbel, Meyer & Schomerus, 2024) bei, mit mehr Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich bei normalen menschlichen Belastungen mit einer psychiatrischen Diagnose identifizieren. Der Looping-Effekt bezieht auch die Behandelnde mit ein (Padberg, 2025), was zu Überdiagnosen mit Nachteilen für die betroffenen Patientinnen und Patienten (z.B. in der Nicht-Wahrnehmung von Entwicklungschancen) und gesellschaftlichen Opportunitätskosten führen kann (Kazda et al., 2021).
Zeitgleich ist die beschriebene Normalisierung psychischer Gesundheitsprobleme nicht mit einer Verbesserung der Situation für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen assoziiert, die weiterhin besonders von Stigmatisierung betroffen sind (Schomerus, Schindler, Sander, Baumann & Angermeyer, 2022).
Prävalenz-Versorgungs-Paradoxon und Versorgungsgerechtigkeit
In der Versorgungsforschung wird ein „Prävalenz-Versorgungs-Paradoxon“ beschrieben, demzufolge immer mehr behandelt werde, aber die häufigsten psychischen Störungen nicht abnehmen (Ormel & Emmelkamp, 2023). Für die Wirksamkeit von Psychotherapie existiert sehr gute Evidenz (Harrer et al., 2025). Möglicherweise bestehen jedoch Qualitätslücken in der Routineversorgung mit nicht optimaler Ausrichtung oder kontraproduktiven Wirkungen von Behandlungen, welche mit den genannten Phänomenen (Concept Creep, Looping-Effekt, Überdiagnosen) zusammenhängen und zu Fehlallokation von Ressourcen führen könnten. Zeitgleich besteht bei Patienten mit komplexen Behandlungsbedarfen sowie den skizzierten Risikogruppen eine Unterversorgung.
Aktuelle gesundheitspolitische Situation
Während im Koalitionsvertrag 2025 wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit festgelegt wurden, handelt die Bundesregierung mit der Verabschiedung des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes im Bundeskabinett und der Nicht-Beanstandung der Kürzung der psychotherapeutischen Honorare diametral entgegengesetzt. In einer Zeit, in der psychische Erkrankungen weiter zunehmen und die Nachfrage nach Versorgung steigt, gefährden die geplanten Einsparungen die ambulante psychotherapeutische Versorgung von gesetzlich versicherten, psychisch erkrankten Menschen. Darauf weisen die psychiatrischen und psychotherapeutischen Organisationen, Berufsverbände und Fachgesellschaften und das Deutsche Netzwerk Versorgungsforschung hin (Bundes Psychotherapeuten Kammer (BPtK), 2026; Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), 2026; Deutsches Ärzteblatt, 2026). Damit besteht die Gefahr der Chronifizierung von Erkrankungen sowie von erheblich höheren Folgekosten durch vollstationäre Behandlungen, Arbeitsunfähigkeitstage und Frühverrentungen.
Die Leidtragenden sind zuvorderst psychisch erkrankte Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung und befürchteter Stigmatisierung oft wenig Ressourcen haben, sich für ihre Belange politisch einzusetzen. Bei ihnen zu sparen, führt zu einer Versorgungsungerechtigkeit und gefährdet die Solidarität unseres Gesundheitssystems.
Was wir brauchen
Die finanziellen Ressourcen für Leistungen der Krankenkassen sind begrenzt. Der steigenden Nachfrage muss jedoch mit einer sinnvollen und gerechten Steuerung und nicht mit einer Kürzung der Ressourcen begegnet werden.
Auf Seiten des Behandlungssystems erscheint eine Unterscheidung zwischen Normalität und spezifischer Störung unerlässlich. Die Basis für die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen ist das Vorhandensein einer psychischen Störung mit krankheitswertigem Leidensdruck in verschiedenen Lebensbereichen und/ oder einem eingeschränkten Funktionsniveau. Dabei steht eine differenzierte Diagnostik und transparente Rückmeldung über (nicht) vorhandene Diagnosen und (nicht) in Frage kommende Behandlungsmöglichkeiten einem respektvollen und wertschätzendem Umgang mit der Person nicht entgegen. Schweregradabhängig gestufte Therapieangebote erscheinen sinnvoll.
Ferner benötigen wir multidisziplinäre, sektorenübergreifende, familienorientierte, targetierte Prävention und Früherkennung. Es bedarf einer Verbesserung der Zugangsgerechtigkeit und der Verwirklichungschancen für besondere Risikogruppen. Hierfür liegen im Lebensumfeld der Familien verortete Ansätze vor, wie beispielsweise das vom BMG-geförderte Kidstime-Programm, welches die psychische Gesundheit von Kindern und psychisch erkrankten Eltern sowie ihre Resilienz und Partizipation mit geringen Kosten und niedrigem Personalaufwand verbessert (Strittmatter et al., 2025).
Gesamtgesellschaftlich sollten neben einer auskömmlichen Finanzierung der Therapie- und Präventionsangebote Kontexte geschaffen werden, die Heranwachsende vor den negativen Auswirkungen digitaler Mediennutzung schützen. Auch diesbezüglich liegen differenzierte Handlungsempfehlungen vor (Ad-hoc-Arbeitsgruppe Mediennutzung et al., 2026; Leopoldina et al., 2025).
Schulen spielen eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Daher könnten Interventionen zur Gesundheitsförderung und Verbesserung der Schulkultur [wie z.B. “ALLES – Achtsam Lehren und Lernen – Emotionale Sicherheit an Schule” (Kidstime International, 2026) ] oder Strategien zur Verbesserung von Emotionsregulationsfähigkeiten und Stresstoleranz von Heranwachsenden [wie z.B. START-Kids (Dixius & Möhler, 2023)] sowie der Ausbau innerschulischer Hilfsangebote (durch Schulpsychologie, Schulsozialarbeit) helfen, die psychische Resilienz zu verbessern und dadurch gleiche Lern- und Zukunftschancen nachhaltig zu fördern. Darüber hinaus sind gezielte Maßnahmen gegen Kinderarmut von Nöten (Unicef 2026, Bertelsmann Stiftung, 2020).
Eine zivilisatorische Gesellschaft zeigt sich insbesondere daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Mitglieder umgeht. Wir brauchen eine Berücksichtigung, Partizipation und einen besonderen Schutz für Menschen, die aufgrund fehlender Sprachfähigkeit, intellektueller Beeinträchtigung, Zugehörigkeit zu Risikogruppen mit fehlenden Ressourcen und Lobbys (z.B. Kinder psychisch erkrankter Eltern, Kinder in Armut) nicht für sich eintreten können und Gefahr laufen, diskriminiert und benachteiligt zu werden. Gesellschaften in allen Teilen der Welt haben eine Fürsorgepflicht gegenüber allen Menschen mit psychischen Störungen und denjenigen, die sich um sie kümmern.
Die Anerkennung von menschlicher Vielfalt und Gleichwürdigkeit hat weitreichende Auswirkungen im Hinblick auf Menschenrechte, Gleichheit, soziale Gerechtigkeit, Respekt vor Unterschieden und damit das Potenzial, stärkere und klügere Gemeinschaften mit positiven sozialen Werten zu schaffen. Der Aufbau von Gemeinschaften, Institutionen und guten Räumen, die andere Arten von Zugehörigkeitserleben und Resonanzerfahrungen ermöglichen, stärken nicht nur die psychische Gesundheit, sondern auch den sozialen Zusammenhalt, das epistemische Systemvertrauen und die Demokratie.
Lesen Sie hier den Originalartikel (Open Access) “Die Krise der psychischen Gesundheit” aus der Zeitschrift für Kinderpsychiatrie und Psychotherapie:
Literatur
Ad-hoc-Arbeitsgruppe Mediennutzung, und psychische Gesundheit, Brandhorst*, I, Brandhorst*, I., Lindenberg*, K., Paschke*, K. et al. (2026). Nutzung digitaler Medien und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (S. 1–40). Grundlage der Stellungnahme: Wissenschaftliche Ausarbeitung durch die Ad-hoc-Arbeitsgruppe Mediennutzung und psychische Gesundheit. Verfügbar unter: https://www.dgkjp.de/wp-content/uploads/2026_02_19-STN-und-Wiss.-Ausarbeitung-Nutzung-digitaler-Medien-und-psychische-Gesundheit-von-Kindern-und-Jugendlichen.pdf
Bertelsmann Stiftung. (2020). Das muss sich ändern - Reformvorschläge gegen Armut. Zugriff am 7.5.2026. Verfügbar unter: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/familie-und-bildung-politik-vom-kind-aus-denken/projektnachrichten/stopptkinderarmut/das-muss-sich-aendern-reformvorschlaege-gegen-armut
Bundes Psychotherapeuten Kammer (BPtK). (2026). 9-Punkte-Erklärung der psychotherapeutischen und psychiatrischen Organisationen, Berufsverbände und Fachgesellschaften. Zugriff am 5.5.2026. Verfügbar unter: https://api.bptk.de/uploads/9_Punkte_Erklaerung_GKV_B_Stab_G_60df6f2614.pdf
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). (2022). SK2-Leitlinie: Leitlinie zur Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in der Kindheit und Jugend. [Nr. 1. Auflage]. Verfügbar unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/027-075
Zugriff am 15.07.2023
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). (2026). Honorarkürzungen setzen falsches Signal für die psychische Gesundheit [Pressestatement]. Berlin: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN); Akademie für Ethik in der Medizin (AEM). Zugriff am 20.3.2026. Verfügbar unter: https://www.dgppn.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2026/honorarkuerzungen-setzen-falsches-signal-fuer-die-psychische-gesundheit.html
Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht). (2025). S1-Leitlinie Diagnostik und Therapie von Internetnutzungsstörungen [Nr. Version 1.1]. Zugriff am 16.12.2025. Verfügbar unter: https://register.awmf.org/assets/guidelines/076-011l_S1_Diagnostik-Therapie-Internetnutzungstoerungen_2025-06.pdf
Deutscher Ethikrat. (2022). Pandemie und psychische Gesundheit Aufmerksamkeit, Beistand und Unterstützung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in und nach gesellschaftlichen Krisen AD-HOC-EMPFEHLUNG. Berlin. Verfügbar unter: https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Ad-hoc-Empfehlungen/deutsch/ad-hoc-empfehlung-pandemie-und-psychische-gesundheit.pdf
Deutsches Ärzteblatt. (2026). Psychotherapie: Forscher sehen Versorgung gefährdet [digital]. Zugriff am 8.5.2026. Verfügbar unter: https://www.aerzteblatt.de/news/psychotherapie-forscher-sehen-versorgung-gefahrdet-ca7d35c1-a014-4d3b-bfbf-9f7bfbd8ffb6?utm_medium=email&utm_source=CR&utm_campaign=NL-DAE_Tagesaktuelle-Nachrichten&utm_content=Mailing_20260507
Dixius, A. & Möhler, E. (2023). START-Kids - Stress-Arousal-Regulation-Treatment for Kids: das Arbeitsheft für Kinder zum START-Kids-Manual (1. Auflage.). Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer.
El-Mafaalani, A., Kurtenbach, S. & Strohmeier, K. P. (2025). Kinder: Minderheit ohne Schutz: Aufwachsen in der alternden Gesellschaft. Köln: Kiepenheuer & Witsch.
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Leopoldina, Brailovskaia, J., Buchmann, J., Hertwig, R., Metzinger, T., Montag, C. et al. (2025). Soziale Medien und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Diskussion (Bd. Bd. 40). Nationale Akademie der Wissenschaften. https://doi.org/10.26164/LEOPOLDINA_03_01307
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Dr. med. Esther Strittmatter
Dr. med. Esther Strittmatter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie mit Qualifikation für Verhaltenstherapie, Systemische Therapie, Gruppenpsychotherapie und Multifamilientherapie, Dozentin, Supervisorin und Prüferin an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten
Prof. Dr. Eva Möhler
Prof. Dr. Eva Möhler ist Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes.
Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Die Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie stellt sich den wissenschaftlichen Herausforderungen und klinischen Aufgaben des Fachs, indem sie Wissensvermittlung, -zuwachs und -generierung im deutschsprachigen Raum vertritt. Darüber hinaus unterstützt die Zeitschrift den Informationsaustausch unter den Wissenschaftler*innen sowie den Dialog mit Kliniken und niedergelassenen Ärzt*innen und stellt somit ein wichtiges Diskussionsforum dar. Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
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