Dieses Sachbuch hinterfragt zehn Mythen des Straßenverkehrs – von autonomem Fahren über Ablenkung am Steuer bis zur Mobilität im Alter. Vier Verkehrspsycholog*innen liefern Fakten für alle, die mitreden wollen.
Beschreibung
Sind ältere Autofahrer*innen gefährlich? Macht autonomes Fahren den Menschen überflüssig? Hilft es, Bußgelder zu erhöhen? In der Debatte über Mobilität und Verkehrssicherheit dominieren Vorurteile und Vereinfachungen. Dieses Buch setzt ihnen Wissen entgegen.
Die Verkehrspsychologen Wolfgang Fastenmeier, Uwe Ewert, Jörg Kubitzki und Herbert Gstalter nehmen zehn Mythen des Straßenverkehrs unter die Lupe und prüfen sie anhand empirischer Forschung, internationaler Metaanalysen und kognitionspsychologischer Erkenntnisse. Sie zeigen, warum „Unfallfreiheit gleich Sicherheit" trügt, weshalb der Mensch am Steuer kein bloßer Störfaktor ist und welche Risiken E-Scooter und Pedelecs mit sich bringen. Auch Geschlechterstereotype, Smartphone-Ablenkung und Infrastrukturgestaltung werden beleuchtet.
Ein roter Faden ist der systemische Blick: Nicht die isolierte Bestrafung einzelner Verkehrsteilnehmerinnen führt zu weniger Unfällen, sondern das Zusammenspiel von Mensch, Fahrzeug und Verkehrsumwelt im Sinne der Vision Zero. Das Buch richtet sich an alle, die sich sachlich an Debatten über Mobilität beteiligen möchten – ob als Bürger*innen, Verkehrsplaner*innen, Jurist*innen oder Fahrlehrer*innen. Verständlich, präzise und frei von Fachjargon – ein aufklärendes Werk für eine menschengerechte Verkehrspolitik.
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