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Geschlecht und Gesundheit verstehen.

Handbuch Geschlecht und Gesundheit

Männer und Frauen im Vergleich

herausgegeben von Petra Kolip, Klaus Hurrelmann

Dieses Standardwerk analysiert die Wechselwirkungen von biologischem und sozialem Geschlecht auf Gesundheit und Krankheit. Es bietet Fachpersonen eine interdisziplinäre Grundlage für geschlechtersensible Versorgung.

Beschreibung

Warum unterscheiden sich Gesundheitsrisiken, Krankheitsverläufe und Versorgung zwischen den Geschlechtern? Das Handbuch Geschlecht und Gesundheit liefert Antworten. In der zweiten Auflage führen Petra Kolip und Klaus Hurrelmann Erkenntnisse aus Frauen- und Männergesundheitsforschung zusammen und berücksichtigen biologische, psychologische und soziale Faktoren.

Das Werk analysiert, wie biologisches Geschlecht und soziale Geschlechterrollen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, psychischen Störungen, Sucht und Suizidalität zusammenwirken. Es beleuchtet den Einfluss sozialer Ungleichheit, Arbeitsteilung und Migration und deckt geschlechtsbezogene Versorgungsdefizite im medizinischen System auf. Eigene Kapitel widmen sich Pharmakotherapie, Psychotherapie, Pflege sowie Gesundheitsbedarfen von LSBT-Personen.

Fachautor*innen aus Medizin, Public Health, Soziologie, Psychologie und Pflegewissenschaft stellen den Forschungsstand dar und integrieren Konzepte wie Intersektionalität und Doing Gender. Das Handbuch richtet sich an Fachpersonen aus Gesundheitswissenschaften, Medizin, Pflege, Psychotherapie und Sozialarbeit sowie an Studierende. Es eignet sich für Akteur*innen der Gesundheitspolitik, die geschlechtersensible Strategien gestalten möchten. Als Standardwerk verbindet es theoretische Tiefe mit klinischer Relevanz.

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