Dieses pflegewissenschaftliche Fachbuch beleuchtet Bettlägerigkeit als vermeidbaren Prozess. Es verbindet Forschung, Betroffenenperspektiven und praxisnahe Pflegeinterventionen zur Prävention und professionellen Versorgung bettlägeriger Menschen.
Beschreibung
Bettlägerigkeit zählt zu den häufigsten und zugleich unterschätzten Pflegeproblemen. Dieses wissenschaftlich fundierte Fachbuch zeigt, wie Bettlägerigkeit entsteht, welche Folgen sie hat und wie sie durch gezielte pflegerische Maßnahmen in vielen Fällen verhindert werden kann. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Bettlägerigkeit meist das Ergebnis eines schleichenden Prozesses ist.
Die Autor*in verbindet aktuelle Erkenntnisse zu den pathophysiologischen Folgen von Bettruhe mit qualitativen Forschungsergebnissen. Auf Basis von Tiefeninterviews mit betroffenen Menschen werden Ursachen, Einflussfaktoren und Handlungsmöglichkeiten aus einer neuen Perspektive betrachtet.
Die vollständig überarbeitete und erweiterte 3. Auflage enthält praxisnahe Konzepte zur Prävention und Mobilitätsförderung, darunter Pflegeprozess und Basisassessment, die Pflegediagnose „allmähliche Ortsfixiertheit", konkrete Pflegeinterventionen, Präventionsmaßnahmen bei Demenz, Unterrichtskonzepte für Ausbildung und Lehre sowie Mobilisierungskonzepte auf Intensivstationen.
Das Buch unterstützt Pflegende dabei, Mobilität zu erhalten, Selbstbestimmung zu stärken und die Pflegequalität nachhaltig zu verbessern.
Zielgruppe: Pflegefachpersonen, Pflegewissenschaftler*innen, Therapeut*innen, Lehrende in Pflege- und Gesundheitsberufen sowie Studierende der Pflege- und Gesundheitswissenschaften.
„Wer immer noch glaubt, dass die Pflegeforschung nichts für die Praxis bringt, der sollte dieses Buch unbedingt kaufen." (Prof. Dr. Ruth Schröck)
###BOLD#TEXT[Pressestimmen:]### ###LINEBREAK### ###ITALIC#TEXT[„Bettlägerigkeit ist keine medizinische Zwangsläufigkeit. Sie hängt weder mit dem Alter eines Menschen zusammen noch mit der Schwere der Krankheit, an der jemand leidet. Stattdessen ist sie meist eine Verkettung unglücklicher Umstände, die man sehr häufig vermeiden könnte."]### ###LINEBREAK### DER SPIEGEL 52/2004
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