Dieses interdisziplinäre Standardwerk bündelt den Forschungsstand zur frühkindlichen Entwicklung. Es verbindet neurobiologische, psychologische und kulturvergleichende Perspektiven mit klinischer Diagnostik und Praxis.
Beschreibung
Dieses Handbuch der Kleinkindforschung, herausgegeben von Heidi Keller in vierter Auflage, gilt als Standardwerk zur frühkindlichen Entwicklung im deutschsprachigen Raum. Es vereint Beiträge aus Psychologie, Pädiatrie, Neurobiologie, Soziologie und Anthropologie zum Forschungsstand im Säuglings- und Kleinkindalter.
Ein Schwerpunkt liegt auf der kulturvergleichenden Perspektive: Entwicklung wird als kulturspezifische Lösung universeller Entwicklungsaufgaben verstanden. Die Inhalte erstrecken sich von neurobiologischen Grundlagen über motorische, kognitive und sprachliche Entwicklung bis zu Bindungsprozessen, Eltern-Kind-Interaktion und sozialer Kognition.
Frühkindliche Regulationsstörungen wie Schreien, Schlaf- und Fütterstörungen werden behandelt und evidenzbasierte diagnostische sowie therapeutische Ansätze vorgestellt. Ein Methodenteil erläutert quantitative und qualitative Forschungsansätze. Das Buch richtet sich an Psycholog*innen, Pädagog*innen, Pädiater*innen, Therapeut*innen sowie Studierende und Fachkräfte in Frühförderung und Erziehungsberatung. Es bietet eine Grundlage für Forschung, Lehre und klinische Arbeit mit Säuglingen und Kleinkindern.