Bircher-Benners Klassiker verbindet Autobiografie, Ernährungswissenschaft und Psychosomatik. Er zeigt, wie Ordnungstherapie, Rohkost und seelische Balance Heilung ermöglichen – ein Plädoyer für ganzheitliche Medizin.
Beschreibung
Max Bircher-Benners Werk «Vom Werden des neuen Arztes» ist ein Klassiker der Ganzheitsmedizin. Der Schweizer Pionier der Diätetik verbindet Erfahrungen aus über vier Jahrzehnten ärztlicher Praxis mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Reflexionen über Heilkunst. Im Zentrum steht seine Kritik an einer symptomatischen Schulmedizin, die den Menschen als Mechanismus betrachtet, anstatt ihn in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele zu erfassen. Als Gegenentwurf entwickelt er die Ordnungstherapie – ein Konzept, das Ernährung, Bewegung, Schlaf, Licht und seelische Gesundheit als Säulen der Heilung begreift.
Seine Ernährungslehre, die pflanzliche Rohkost als Trägerin höchster biologischer Energie versteht, untermauert er mit dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. Ergänzend widmet er sich der psychosomatischen Dimension von Krankheit und fordert vom Arzt Empathie, Selbsterkenntnis und ethische Integrität. Dieses Buch richtet sich an Mediziner*innen, Therapeut*innen und Leser*innen, die nach Alternativen zur rein medikamentösen Behandlung suchen. Es zeigt, dass Konzepte wie Clean Eating, Psychosomatik und Prävention bereits vor fast einem Jahrhundert wissenschaftlich begründet wurden.
Ein visionäres Vermächtnis, das zur eigenverantwortlichen Lebensreform inspiriert.