Richard Taylor beschreibt als Betroffener sein Leben mit Alzheimer in klugen, humorvollen Essays. Das Buch eröffnet einzigartige Einblicke in das Erleben von Menschen mit Demenz, verteidigt ihre Rechte und lädt dazu ein, gängige Sichtweisen neu zu überdenken.
Bücher über Alzheimer und Demenz gibt es viele – doch nur wenige stammen aus der Perspektive eines Betroffenen. Richard Taylor, selbst an einer Demenz vom Alzheimer-Typ erkrankt, hält in diesem Werk seine Erfahrungen, Gedanken und Einsichten in essayistischer Form fest. Mit sprachlicher Brillanz, Humor und großer Klarheit gibt er Einblick in das innere Erleben einer Demenzerkrankung und setzt sich engagiert für die Wahrung der Rechte von Menschen mit Demenz ein.
Das Buch fordert dazu auf, gängige Sichtweisen zu hinterfragen, innezuhalten und Demenz neu zu verstehen – jenseits von Defiziten und Klischees. Leser*innen profitieren von Taylors Fähigkeit, komplexe und emotionale Erfahrungen präzise und reflektiert zu formulieren.
Die erweiterte 4. Auflage enthält drei eindrucksvolle Vorträge, die Richard Taylor auf einer Lesereise im deutschsprachigen Raum hielt, ergänzt durch Fotografien sowie einen umfangreichen Anhang mit weiterführender Demenzliteratur, Interviews und Nachrufen. Das Buch ist das Vermächtnis eines international anerkannten Alzheimer-Aktivisten.
Zielgruppe:
Fachpersonen im Gesundheits- und Sozialwesen, Angehörige sowie interessierte Leser*innen, die Demenz aus einer authentischen Perspektive verstehen möchten.