Fähigkeitsbeeinträchtigungen prägen die Schwere und sozialmedizinische Bedeutung psychischer Erkrankungen. Das Buch zeigt, wie Fähigkeiten erfasst und quantifiziert werden, welche Rolle sie für Diagnostik, Therapie und sozialmedizinische Entscheidungen spielen und wie fähigkeitsorientierte Behandlungsansätze eingesetzt werden.
Dieses Buch richtet sich an:
Psychiater*innen, Psychotherapeut*innen, Sozialmedizinische Gutachtenersteller*innen.
Dieses Fachbuch zeigt umfassend, was unter Fähigkeiten im Kontext psychischer Erkrankungen zu verstehen ist, wie sie systematisch erfasst und valide quantifiziert werden können und welche zentrale Rolle sie für Diagnostik, Therapie und sozialmedizinische Entscheidungen spielen.
Erkrankungen äußern sich nicht nur durch Symptome, sondern vor allem durch Einschränkungen von Aktivitäten und Teilhabe – mit weitreichenden Folgen für Alltag, Beruf und soziale Integration.
Anschaulich wird dargestellt, wie Fähigkeitsbeeinträchtigungen die Einschätzung von Arbeitsfähigkeit, Erwerbsminderung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben oder Pflegebedürftigkeit beeinflussen. Die detaillierte Fähigkeitsbeschreibung wird dabei als wesentlicher Bestandteil einer qualitätsgesicherten Patient*innenversorgung herausgestellt.
Die vollständig aktualisierte zweite Auflage berücksichtigt das etablierte Fremdratinginstrument Mini-ICF-APP zur Erfassung psychopathologiesensitiver Aktivitäts- und Partizipationsstörungen und ordnet dessen Anwendung praxisnah ein. Ergänzend werden weitere diagnostische Skalen und Instrumente vorgestellt sowie fähigkeitsorientierte Behandlungsansätze erläutert, die gezielt Ressourcen fördern und funktionale Einschränkungen adressieren.