Die ICD-11 bringt einen Paradigmenwechsel: Persönlichkeitsstörungen werden nicht mehr kategorial, sondern dimensional diagnostiziert. Grundlage sind Schweregrade der Funktionsbeeinträchtigung und fünf zentrale Merkmalsbereiche. Dieser Ansatz erfordert neue Kompetenzen – von der klinischen Einschätzung bis zur Behandlung. Hier finden Sie praxisnahe Orientierung.
„ICD-11 Persönlichkeitsstörungen – Ein klinischer Leitfaden“ vermittelt die Grundlagen der neuen dimensionalen Diagnostik. Statt einer starren kategorialen Einteilung stehen Schweregrade der Funktionsbeeinträchtigung und die Beschreibung übergeordneter Persönlichkeitsmerkmale im Fokus. Diese Veränderungen verlangen ein Umdenken sowie gezielte Aus- und Weiterbildung. Der Leitfaden unterstützt Sie dabei:
###LIST#ORDERED[FALSE]#ITEM[Einstieg mit einem kompakten „Crashkurs“ zur klinischen Einschätzung von Persönlichkeitsfunktionen und -eigenschaften, um die Hintergründe des neuen Klassifikationskonzepts zu verstehen.]#ITEM[Detaillierte Darstellung der Fähigkeiten und Ausprägungen der Persönlichkeitsfunktionen als Basis für die Beurteilung des Schweregrads.]#ITEM[Übersicht über die fünf Merkmalsbereiche, die den Stil und die Ausprägung der Persönlichkeitsschwierigkeiten beschreiben.][Konkrete Behandlungsoptionen für jeden Schweregrad sowie Empfehlungen für unterschiedliche Kombinationen von Merkmalsbereichen.]#ITEM###
Das Buch richtet sich an Ärztliche und Psychologische Psychotherapeut*innen, Fachärzt*innen für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärzt*innen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinische Psychologinnen sowie Psychologische Berater*innen.