Die personenorientierte Maltherapie ermöglicht es Menschen, Gefühle über Farbe und Bewegung auszudrücken, ohne psychologische oder künstlerische Interpretation. Durch das Malen mit den Händen entsteht ein achtsamer Prozess, der hilft, nicht impulsiv auf Gefühle zu reagieren. Mit Praxisbeispielen und konkreten Hinweisen unterstützt das Buch „Personenorientierte Maltherapie“ Therapeut*innen in der Anwendung.
Bilder malen ist eine allen Menschen innewohnende Tätigkeit und gehört zu den tief verankerten Ausdrucksformen wie singen, tanzen und sprechen. Sobald erste Hemmungen überwunden sind, entstehen Bilder, die überraschen, Neues sichtbar machen und berühren.
Auf dieser Grundlage haben Bettina Egger und Urs Hartmann die Struktur der Personenorientierten Maltherapie entwickelt und in die therapeutische Praxis übertragen. Dabei wird leuchtende Farbe mit den Händen auf Papier aufgetragen – ohne die Inhalte der Bilder auf psychologischer oder künstlerischer Ebene zu interpretieren. So lernen Patienten, nicht unmittelbar auf ihre Gefühle zu reagieren oder diese mit ungeeigneten Maßnahmen zu unterdrücken. Ziel ist es, mitfühlend auf die Umstände einzugehen, die sich verändern wollen – mitfühlend gegenüber anderen und zugleich gegenüber sich selbst.
Anhand zahlreicher farbig illustrierter Praxisbeispiele erläutern die Autor*innen Hintergründe und Verlauf der Maltherapie. Sie geben zudem konkrete Praxishinweise zu Rahmenbedingungen und zum Umgang mit möglichen Problemen.
Dieses Buch richtet sich an:
(Mal-)Therapeut*innen, Berater*innen und Coaches.