Das Fachbuch „Wounded Humanity – Verletzliches Menschsein“ bietet fundierte Impulse für eine anthropologisch begründete, beziehungsorientierte Praxis in Therapie, Pflege und psychosozialer Begleitung. Beleuchtet werden zentrale Themen wie Schmerz, Trauma, Alter und Beziehung.
Dieses Buch richtet sich an:
Health Professionals wie Ergotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen, Heilpädagog*innen, Pflege, Lehrende in den Studiengängen der Gesundheit.
Menschenbilder formen die Art und Weise, wie Menschen andere Menschen wahrnehmen. In jedem Moment beeinflussen sie – bewusst oder unbewusst – das Handeln und die zwischenmenschlichen Beziehungen. Gesellschaftlich dominant ist das Idealbild eines Menschen, der „von Natur aus" autonom, rational, gesund, alterslos und unabhängig ist. In der Realität ist Menschsein jedoch durch Verletzlichsein geprägt – durch „Offensein" und „Exponiertsein" in Bezug auf alles, was dem Menschen widerfährt, was ihn verletzen und vernichten kann. Menschen sind auf soziale Beziehungen angewiesen. Das Zerbrechen oder Fehlen von Beziehungen macht sie hochgradig verletzlich und gefährdet ihre Existenz.
Verletzlichsein ist das, was alle Menschen jederzeit gemeinsam haben. Es wäre zu erwarten, dass Verletzlichsein im Mittelpunkt des Menschenbildes, des Rechts- und Gesellschaftssystems steht. Dies ist jedoch nicht der Fall. Nicht der „Respekt vor dem verletzlichen Menschen“ ist leitend, sondern der „Respekt vor der Autonomie" des Menschen.
Dieses Fachbuch richtet sich an Fachpersonen der helfenden Berufe, die „das Leben eines Menschen in den Händen halten". Anhand zentraler Themen wie Schmerz, Leiden, Trauma, frühes Verletzlichsein in der Kindheit und spätes Verletzlichsein im Alter entstehen Grundzüge einer Anthropologie des verletzlichen Menschseins auf der Basis der Wissenschaften.
Die Botschaft des Fachbuchs lautet: Um als verletzliches Wesen (über)leben zu können, ist der Mensch essenziell angewiesen auf gemeinsam geteiltes Verletzlichsein in (therapeutischen) Beziehungen.
###H4#TEXT[Pressestimmen:]### ###LINEBREAK### ###ITALIC#TEXT[„Es (Das Buch) lädt dazu ein, Verletzlichkeit nicht nur als Gegenstand professionellen Handelns zu betrachten, sondern als gemeinsamen Horizont, in dem sich Helfende und Hilfesuchende begegnen. Wounded Humanity ist damit ein kluges, tief berührendes und zugleich herausforderndes Buch, das auf 240 Seiten Mut macht, Verletzlichkeit als Quelle professioneller Menschlichkeit ernst zu nehmen."]### ###LINEBREAK### Nadine Scholz-Schwärzler, Ergotherapeutin, Bc OT (NL), MSc. Ergotherapeutisches Coaching, Schulleitung Ergotherapie, in ###LINEBREAK### ###LINK#PATH[https://zeitschrift-mabuse.de/content/component/content/article/19039-wounded-humanity-–-verletzliches-menschsein-eine-anthropologie-der-helfenden-berufe?catid=81&Itemid=1119]#TARGET[BLANK]#TEXT[Dr. med. Mabuse]###