Konversionsstörungen mit funktionellen neurologischen Symptomen

Konversionsstörungen mit funktionellen neurologischen Symptomen

von Meinolf Noeker

Reihe: Leitfaden Kinder- und Jugendpsychotherapie - Band 32

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Konversionsstörungen mit funktionellen neurologischen Symptomen
ISBN: 9783801723132
1. Auflage 2023,
Erscheint April 2023
ca. CHF 35.90
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Konversionsstörungen mit funktionellen neurologischen Symptomen

Dieser Band beinhaltet praxisorientierte Leitlinien für das diagnostische Vorgehen und die Behandlung von neurologischen Symptomen wie Bewegungsstörungen, sensorischen Störungen oder dissoziativen Anfälle, die jedoch biomedizinisch rätselhaft bleiben. Neben einem breiten Spektrum verhaltensmedizinischer und psychotherapeutischer Interventionen unterstützen Materialien und Verfahren die Anwendung in der klinischen Praxis.

Dieses Buch richtet sich an:
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut_innen, Kinder- und Jugendpsychiater_innen, Pädiater_innen, Neuro- und Sozialpädiater_innen, (Heil-) Pädagog_innen, Physiotherapeut_innen, Studierende und Lehrende in der psychotherapeutischen Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Klappentext:

Störungen mit funktionellen neurologischen Symptomen, besser bekannt unter dem traditionellen Begriff der Konversionsstörungen, reichen weit in die Geschichte der Psychotherapie zurück und haben bis heute nichts von ihrer Rätselhaftigkeit verloren. Sie präsentieren sich mit neurologisch imponierenden Symptomen, die jedoch ohne biomedizinischen Befund und Erklärung bleiben. Drei Gruppen stehen im Vordergrund: Bewegungsstörungen (z.B. Gangstörungen oder Lähmungen), sensorische Störungen (z.B. Sehschwäche bis hin zu funktioneller Blindheit) sowie dissoziative Anfälle, die an eine Epilepsie denken lassen, jedoch ein vollständig normales EEG zeigen. Die Abgrenzung pädiatrischer und neurologischer Differenzialdiagnosen ist medizinisch komplex.

Der Leitfaden informiert zunächst über den Stand der Forschung zu Symptomatik, Klassifikation und Differenzialdiagnose. Diagnostische Verfahren legen den Fokus auf eine strukturierte Anamnese des Symptomverlaufs, die vorausgehenden individuellen und familiären Entwicklungsbedingungen, aktuelle Auslösefaktoren und die psychosozialen Folgebelastungen. Die Leitlinien zur Therapie eröffnen ein breites Spektrum verhaltensmedizinischer und psychotherapeutischer Interventionen. Ausgehend von einem für die Familie schlüssigen Störungskonzept umfasst die individualisierte Therapie eine Kombination aus symptomzentrierten und konfliktorientierten Ansätzen. Dazu zählen u.a. die Diagnosemitteilung, Psychoedukation, die Bearbeitung exzessiver Krankheitsangst, Aktivierung und Mobilisierung, Kontingenzmanagement, Interventionen bei Schulabsentismus, Imagination und Mentales Training, Achtsamkeitsbasierte Verfahren, Selbstkontrollverfahren bei Anfällen, Physiotherapie sowie konfliktorientierte Verfahren der Teilearbeit und Stuhltechniken. Verschiedene Praxismaterialien und Fallbeispiele erleichtern die Umsetzung der Leitlinien im klinischen Alltag

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