Warum wird Gehen bei Demenz zum Risiko? Das Praxishandbuch erklärt Wandering, seine Ursachen und medizinischen Hintergründe und zeigt evidenzbasierte Wege, wie ruheloses Umhergehen verstanden, gedeutet und sicher begleitet werden kann.
Gehen, Laufen und Wandern gelten als gesundheitsförderliche Aktivitäten, werden bei Menschen mit Demenz jedoch häufig als problematisches „Wandering" interpretiert.
Dieses Praxishandbuch geht dem Widerspruch zwischen Bewegung als Ressource und ruhelosem Umhergehen als herausforderndem Verhalten nach. Die Autor*innen entwickeln ein theoretisches Verständnis des Phänomens, erläutern medizinische, psychosoziale und lebensstilbedingte Ursachen und geben praxisnahe Richtlinien für den professionellen Umgang.
Thematisiert werden unterschiedliche Versorgungssettings, Belastungen für Pflegende, rechtliche Fragen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit freiheitsbeschränkenden Maßnahmen. Das Buch plädiert dafür, Wandering als sinnvolle Aktivität zu verstehen und bietet evidenzbasierte Pflegeinterventionen für mehr Sicherheit, Lebensqualität und soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz.